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Anti-positivistische Position

29. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Die anti-positivistische Position (Anti-Positivismus) geht davon aus, dass es in der sozialen Welt keine allgemeinen, gesetzmäßigen Ursache-Wirkungs-Beziehungen gibt. Soziale Wirklichkeit kann nur im jeweiligen Einzelfall verstehend interpretiert werden, indem man die subjektiven Bedeutungen und Motive der Handelnden nachvollzieht. Allgemeine Verallgemeinerungen gelten daher als problematisch. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 226 f.)


Beispiel: Ein Forscher untersucht einen Konflikt in einem Team, indem er ausführliche Interviews führt und die Sichtweisen der Beteiligten rekonstruiert, statt daraus allgemeine Regeln für Konfliktverhalten in Organisationen abzuleiten.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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