Analytische Depression
Die analytische Depression ist ein Krankheitsbild bei Säuglingen, das entstehen kann, wenn ein Kind nach einer engen Beziehung zur Mutter über längere Zeit von ihr getrennt wird. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 29)
Beispiel: Ein Säugling wird von seiner Mutter getrennt, zu der er eine enge Beziehung hat. Zunächst weint das Kind viel und wirkt unruhig. Nach einiger Zeit schreit es weniger, verliert an Gewicht und seine Entwicklung stagniert. Im dritten Monat verweigert es zunehmend den Kontakt, zieht sich zurück und wirkt teilnahmslos.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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