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Analytisch-deduktive Methode

Die analytisch-deduktive Methode ist eine Vorgehensweise, bei der vom Allgemeinen auf das Besondere geschlossen wird. Ausgangspunkt sind bestimmte Prämissen, die als wahr angenommen werden, z. B. dass Menschen rational handeln und ihren Nutzen maximieren. Darauf aufbauend wird untersucht, welche Konsequenzen logisch folgen würden, etwa dass Arbeitnehmer bei Leistungslohn mehr arbeiten als bei Stundenlohn. Die Methode liefert somit modellbasierte Vorhersagen, ohne unmittelbar die tatsächlichen Beweggründe der Menschen zu untersuchen. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 58 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen führt Leistungslohn ein, weil es davon ausgeht, dass Mitarbeitende bei leistungsbezogener Bezahlung mehr arbeiten und produktiver sind. Dabei wird angenommen, dass alle rational handeln und ihren Nutzen maximieren – genau diese Prämisse bildet die Grundlage für die analytisch-deduktive Vorhersage, dass die Produktivität steigt.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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