American Depositary Receipts
- Andreas Armster

- 30. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
American Depositary Receipts (ADRs) sind handelbare Wertpapiere, die den Anspruch auf eine bestimmte Anzahl ausländischer Originalaktien verbriefen. Sie ermöglichen es Investoren, Aktien ausländischer Unternehmen (z. B. deutsche Firmen) einfach an US-Börsen zu kaufen, ohne die Originalaktien direkt handeln zu müssen. (vgl. Winkler 2021, S. 13)
Beispiel: Ein Investor in den USA möchte Aktien des deutschen Unternehmens SAP SE kaufen. Statt die Originalaktien an der deutschen Börse zu erwerben, kauft er an der US-Börse ADRs. Angenommen, 12 ADRs entsprechen 1 SAP-Aktie: Kauft er 24 ADRs, hält er wirtschaftlich den Gegenwert von 2 echten SAP-Aktien, die von einer Depotbank verwahrt werden.
Winkler, D. (2021): Schnellkurs Aktien. Erfolgreich kaufen und verkaufen Rendite trotz niedriger Zinsen. 13. Auflage. Regensburg: Walhalla Fachverlag



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