Algorithmische Zufallsgeneratoren
- Andreas Armster

- 25. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Algorithmische Zufallsgeneratoren sind Verfahren, bei denen mithilfe von Computern scheinbar zufällige Zahlen erzeugt werden. Da dabei ein deterministischer Algorithmus verwendet wird, handelt es sich nicht um echten Zufall, sondern um sogenannte Pseudozufallszahlen. Häufig erzeugen diese Generatoren zunächst gleichverteilte Zufallszahlen im Intervall [0,1], aus denen anschließend durch geeignete mathematische Methoden (z. B. Intervallzuordnung oder Inversionsmethode) Zufallszahlen mit beliebigen Wahrscheinlichkeitsverteilungen simuliert werden können. (vgl. Behr/Rohwer 2018, S. 24 f.)
Beispiel: Simulation eines fairen Würfels: Zunächst erzeugt der Computer eine gleichverteilte Pseudozufallszahl zwischen 0 und 1. Dieses Intervall wird in sechs gleich große Teilintervalle zerlegt, und je nachdem, in welches Teilintervall die Zufallszahl fällt, wird dem Ergebnis eine Augenzahl von 1 bis 6 zugeordnet, sodass alle Würfelergebnisse gleich wahrscheinlich sind.
Behr, A.; Rohwer, G. (2018): Grundwissen Induktive Statistik mit Aufgaben, Klausuren und Lösungen. München: UVK Verlag



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