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Alfred Müller-Armack

11. Aug.
1 Min. Lesezeit

Alfred Müller-Armack (1901–1978) war ein deutscher Volkswirtschaftler und Soziologe. Er entwickelte das Konzept der „Sozialen Marktwirtschaft“, das nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Leitbild der deutschen Wirtschaftspolitik wurde. Seine Vorstellungen standen dem Ordoliberalismus nahe, sahen aber einen stärkeren staatlichen Eingriff und eine aktivere Sozialpolitik vor. Zudem war er von 1952 bis 1958 im Bundeswirtschaftsministerium unter Ludwig Erhard tätig. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 421)


Beispiel: Müller-Armack verband freie Marktwirtschaft und Wettbewerb mit staatlicher Sozialpolitik. Die Idee dahinter: Der Staat soll die Marktwirtschaft grundsätzlich erhalten, gleichzeitig aber soziale Nachteile abfedern.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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