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Akzeleratorprinzip

Das Akzeleratorprinzip besagt, dass Veränderungen der Nachfrage nach Konsumgütern überproportionale Veränderungen bei den Investitionen auslösen. Steigt die Nachfrage nach Konsumgütern, müssen Unternehmen ihre Produktionskapazitäten erweitern, wodurch die Nachfrage nach Investitionsgütern stärker zunimmt als die ursprüngliche Nachfrageänderung. Umgekehrt führen Nachfragerückgänge zu überproportional sinkenden Investitionen. (vgl. Theiler 2012, S. 246 ff.)


Beispiel: Steigt die Nachfrage nach Autos leicht an, müssen Hersteller ihre Produktion ausweiten und dafür zusätzliche Maschinen, Anlagen oder Fabrikhallen anschaffen. Dadurch steigen die Investitionen deutlich stärker als die ursprüngliche Nachfrage nach Autos. Sinkt die Nachfrage später wieder, brechen die Investitionen überproportional ein, weil weniger neue Produktionskapazitäten benötigt werden.


Theiler, W. (2012): Grundlagen der VWL: Makroökonomie. München: UVK/Lucius

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