Akquisitionsnutzen
Der Akquisitionsnutzen bezeichnet den Nutzen, den ein Konsument aus dem Erwerb eines Produkts selbst zieht, und ergibt sich als Differenz zwischen seiner maximalen Zahlungsbereitschaft (Reservationspreis) und dem tatsächlich gezahlten Preis. Je größer diese Differenz, desto höher der wahrgenommene Akquisitionsnutzen. (vgl. Pechtl 2014, S. 53 f.)
Beispiel: Ein Kunde wäre bereit, maximal 120 € für Kopfhörer zu zahlen, kauft sie aber für 90 €. Der Akquisitionsnutzen beträgt damit 30 €, da der gezahlte Preis deutlich unter seiner Zahlungsbereitschaft liegt.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




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