AIDA-Modell
- Andreas Armster

- 5. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit
Das AIDA-Modell beschreibt die vier Phasen, die ein Kunde durchläuft, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. Zunächst wird in der Attention-Phase die Aufmerksamkeit des Kunden auf ein Produkt oder eine Marke gelenkt. In der darauf folgenden Interest-Phase wird das Interesse des Kunden für das Produkt oder die Dienstleistung geweckt. Danach entsteht in der Desire-Phase der Wunsch, das Produkt zu besitzen oder die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Schließlich führt dies in der Action-Phase zur Kaufhandlung, bei der der Kunde das Produkt tatsächlich erwirbt. Dieses Modell wird häufig im Marketing verwendet, um den Prozess der Kaufentscheidung zu erklären. (vgl. Lammenett 2024, S. 146 f.)
Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen führt eine Werbekampagne für ein neues Smartphone durch. In der Attention-Phase wird die Aufmerksamkeit der Zielgruppe durch auffällige Social-Media-Posts und TV-Werbung auf das Smartphone gelenkt. In der Interest-Phase erfahren potenzielle Käufer mehr über die herausragenden Features des Smartphones, wie z. B. die innovative Kamera oder die lange Akkulaufzeit. In der Desire-Phase erkennen die Konsumenten, wie das Smartphone ihre Bedürfnisse befriedigen kann, etwa durch die Möglichkeit, bessere Fotos zu machen oder die tägliche Arbeit effizienter zu gestalten. In der Action-Phase entscheiden sich die Kunden, das Smartphone zu kaufen, sei es online oder in einem Laden.
Lammenett, E. (2024): Praxiswissen Online-Marketing. 9. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler



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