Agglomerative Preisdifferenzierung
Agglomerative Preisdifferenzierung liegt vor, wenn ein Anbieter aufgrund bereits bestehender, exogen getrennter Teilmärkte (z.B. geografisch getrennte Absatzgebiete) unterschiedliche Preise festlegt, anstatt einen einheitlichen Gesamtmarktpreis zu verlangen. (vgl. Pechtl 2014, S. 214 f.)
Beispiel: Ein Automobilhersteller verkauft dasselbe Modell in der Schweiz zu einem höheren Preis als in Polen, weil beide Länder als getrennte, eigenständige Märkte mit unterschiedlichen Kaufkraftbedingungen und Wettbewerbsbedingungen gelten.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




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