Afrikanische Pädagogik
Afrikanische Pädagogik bezeichnet traditionelle Formen der Erziehung, bei denen Kinder durch Mitleben und Miterleben schrittweise in die Erwachsenenwelt eingeführt werden. Die Erziehung findet dabei stark innerhalb der Großfamilie bzw. des Clans statt. Eine wichtige Rolle spielen außerdem Altersgruppen und Initiationsriten, durch die Jugendliche auf das Erwachsenenleben vorbereitet werden. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 19 f.)
Beispiel: Jugendliche nehmen an Initiationsriten teil. Dabei lernen Jungen beispielsweise durch Jagd, Handwerk und sportliche Wettkämpfe, während Mädchen unter anderem Anbau, Kinderpflege und Nahrungszubereitung erlernen. So werden sie schrittweise auf ihre Aufgaben als Erwachsene vorbereitet.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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