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Adressausfallrisiken

8. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Adressausfallrisiken bezeichnen das Risiko, dass ein Schuldner seine Verbindlichkeiten ganz oder teilweise nicht erfüllen kann oder will. Dazu gehören Kreditrisiken, Emittentenrisiken, Kontrahentenrisiken und Länderrisiken, die alle die Zahlungsfähigkeit und Bonität von Vertragspartnern betreffen. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 47 ff.)


Beispiel: Eine Bank hat einem Unternehmen einen Kredit von 1 Mio. € gewährt. Verschlechtert sich die Bonität des Unternehmens oder kann es den Kredit nicht zurückzahlen, entsteht ein Adressausfallrisiko. Um dieses Risiko zu begrenzen, prüft die Bank die Kreditwürdigkeit des Unternehmens und sichert den Kredit ggf. durch Sicherheiten ab.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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