Administrative Regulierung
- Andreas Armster

- vor 5 Tagen
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Administrative Regulierung bezeichnet eine Form der staatlichen Außenregulierung, bei der Behörden direkt in Marktprozesse eingreifen, indem sie z. B. Preise, Marktzugang, Qualitätsstandards oder Vertragsbedingungen für private Unternehmen verbindlich festlegen. Sie setzt detaillierte Informationen über Kosten, Nachfrage und Produktion voraus und wird vor allem bei natürlichen Monopolen eingesetzt. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 174 ff.)
Beispiel: Eine staatliche Regulierungsbehörde legt die Strompreise fest, die ein privater Energieversorger verlangen darf, um überhöhte Preise zu verhindern.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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