Adam Smith
Adam Smith (1723–1790) war ein schottischer Moralphilosoph und Ökonom, der als Begründer der modernen Volkswirtschaftslehre und des wirtschaftlichen Liberalismus gilt. In seinem Werk The Wealth of Nations (1776) entwickelte er die Idee, dass wirtschaftliches Handeln auf Eigennutz beruht und durch den freien Markt sowie den Wettbewerb zum Wohl der Gesellschaft beitragen kann. Bekannt wurde er insbesondere durch das Konzept der „unsichtbaren Hand“, nach dem sich Angebot und Nachfrage im Markt weitgehend selbst regulieren. Außerdem betonte er die Bedeutung von Arbeitsteilung und Freihandel für den wirtschaftlichen Wohlstand. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 551)
Beispiel: In einer Marktwirtschaft produzieren Unternehmen Waren, um Gewinne zu erzielen. Durch den Wettbewerb bemühen sie sich jedoch gleichzeitig, bessere Produkte zu günstigeren Preisen anzubieten. Nach Adam Smith führt dieses eigennützige Verhalten der Marktteilnehmer über die „unsichtbare Hand“ zu einer effizienten Versorgung der Gesellschaft mit Gütern und Dienstleistungen.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




Kommentare