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Gain

25. Feb.
1 Min. Lesezeit

Ein Gain liegt vor, wenn der tatsächliche Verkaufspreis unter dem Referenzpreis eines Konsumenten liegt und somit als „Gewinn“ oder Vorteil wahrgenommen wird. In der Prospect-Theorie wird ein Gain positiv bewertet, jedoch schwächer als ein gleich hoher Verlust negativ wirkt. (vgl. Pechtl 2014, S. 50 ff.)


Beispiel: Ein Kunde rechnet bei einem Paar Schuhe mit 100 € (Referenzpreis). Im Geschäft kosten sie jedoch nur 80 €. Die Differenz von 20 € empfindet er als Gain, also als finanziellen Vorteil oder „Schnäppchen“.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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