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50-Hz-Regel

Die 50-Hz-Regel besagt, dass das Stromnetz in Deutschland und Europa nur stabil betrieben werden kann, wenn die Netzfrequenz jederzeit bei 50 Hz liegt. Abweichungen dürfen maximal ±0,1 Hz betragen und werden durch den Einsatz von positiver oder negativer Regelenergie ausgeglichen, um Netzausfälle zu vermeiden. (vgl. Linnemann 2024, S. 252 f.)


Beispiel: An einem heißen Sommertag schalten viele Haushalte gleichzeitig Klimaanlagen ein, wodurch der Stromverbrauch stark steigt und die Netzfrequenz auf 49 Hz fällt. Zur Einhaltung der 50-Hz-Regel wird positive Regelenergie aktiviert, z. B. indem kurzfristig zusätzliche Kraftwerksleistung zugeschaltet wird.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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