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Predatory Dumping
Predatory Dumping liegt vor, wenn ein Unternehmen ein Produkt im Ausland extrem billig verkauft, um Konkurrenten aus dem Markt zu verdrängen und später eine monopolartige Marktstellung zu erreichen. (vgl. Pechtl 2014, S. 407 ff.) Beispiel: Ein großer Onlinehändler verkauft Elektronikprodukte im Ausland lange Zeit unter Marktpreis, sodass kleinere lokale Händler nicht mithalten können und den Markt verlassen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Penetration Dumping
Penetration Dumping liegt vor, wenn ein Unternehmen ein Produkt im Ausland zu sehr niedrigen Preisen anbietet, um einen neuen Markt zu erschließen und schnell Marktanteile zu gewinnen. (vgl. Pechtl 2014, S. 407 ff.) Beispiel: Ein Streamingdienst bietet sein Abo in einem neuen Land zunächst deutlich günstiger an, um schnell viele Kunden zu gewinnen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Cyclical Dumping
Cyclical Dumping liegt vor, wenn ein Unternehmen Produkte im Ausland stark vergünstigt verkauft, um überschüssige Lagerbestände schnell abzubauen, z. B. wegen Überproduktion oder drohender Veralterung. (vgl. Pechtl 2014, S. 407 ff.) Beispiel: Ein Elektronikhersteller verkauft ältere Smartphone-Modelle im Ausland stark reduziert, um Lagerbestände vor der Einführung eines neuen Modells abzubauen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage.

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Dumping
Dumping liegt vor, wenn ein Unternehmen ein Produkt im Ausland zu einem niedrigeren Preis verkauft als im Heimatmarkt oder unter dem normalen Wert, um z. B. Marktanteile zu gewinnen oder Konkurrenz zu verdrängen. (vgl. Pechtl 2014, S. 407 ff.) Beispiel: Ein Hersteller verkauft Solarpaneele in Europa deutlich günstiger als im Heimatland, um schnell Marktanteile zu gewinnen. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Indirektes Offset-Geschäft
Ein indirektes Offset-Geschäft ist ein Kompensationsgeschäft, bei dem der Exporteur wirtschaftliche Leistungen im Käuferland erbringt, die nicht direkt mit dem verkauften Produkt zusammenhängen, z. B. Investitionen oder Lizenzvergaben. (vgl. Pechtl 2014, S. 406) Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Militärhubschrauber an ein Land und verpflichtet sich zusätzlich, eine Fabrik im Käuferland zu bauen, die andere Produkte herstellt. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Prici

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Direktes Offset-Geschäft
Ein direktes Offset-Geschäft ist ein Kompensationsgeschäft, bei dem der Exporteur verpflichtet wird, Aufträge oder Produktionsanteile direkt an Unternehmen im Käuferland zu vergeben. (vgl. Pechtl 2014, S. 406) Beispiel: Ein Flugzeughersteller verkauft Militärflugzeuge an Spanien und lässt bestimmte Flugzeugteile von spanischen Zulieferern produzieren. Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

Andreas Armster
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit
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