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Sekundäre Verstärker
Sekundäre Verstärker erfüllen nicht direkt biologische Bedürfnisse, sondern können gegen primäre Verstärker eingetauscht werden oder haben gelerntes Wertpotenzial. Sie wirken verstärkend, weil sie mit etwas Angenehmem verbunden sind. (vgl. Rinck 2016, S. 68 ff.) Beispiel: Geld, das gegen Essen oder andere Güter eingetauscht werden kann. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Primäre Verstärker
Primäre Verstärker sind Konsequenzen, die direkt biologische Bedürfnisse befriedigen, wie Hunger, Durst, Wärme, Ruhe, Schmerzfreiheit oder Sex. Sie wirken verstärkend, weil sie von Natur aus angenehm sind, ohne dass vorheriges Lernen nötig ist. (vgl. Rinck 2016, S. 68 ff.) Beispiele: Futter für hungrige Tiere oder Wasser für durstige Menschen. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
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Intervallplan
Der Intervallplan ist ein Verstärkungsplan, bei dem ein Verhalten erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls wieder verstärkt wird. Dieses Intervall kann fixiert (immer gleich lang, z. B. FI 1 min) oder variabel (durchschnittlich eine bestimmte Länge, z. B. VI 1 min) sein. Die Häufigkeit des Verhaltens innerhalb des Intervalls spielt keine Rolle – verstärkt wird erst, wenn das Intervall abgelaufen ist und das Verhalten erneut gezeigt wird. (vgl. Rinck 2016, S. 62 ff.) B

Andreas Armster
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Quotenplan
Der Quotenplan ist ein Verstärkungsplan, bei dem nur ein bestimmter Anteil der Verhaltensweisen belohnt wird, z. B. jedes n‑te Auftreten. Quotenpläne können fixiert (immer exakt jedes n‑te Verhalten) oder variabel (durchschnittlich jedes n‑te Verhalten) sein. Sie führen zu hoher Löschungsresistenz und beeinflussen, wie oft das Verhalten gezeigt wird. (vgl. Rinck 2016, S. 62 ff.) Beispiel: Beim Spielautomaten erhält der Spieler im Durchschnitt nach jedem dritten Dreh einen Gew

Andreas Armster
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Verstärkungsplan
Ein Verstärkungsplan bezeichnet das Muster, nach dem ein Verhalten belohnt wird, also wie häufig, zuverlässig und regelmäßig Verstärkung erfolgt. Die Art des Plans beeinflusst sowohl das Lernen des Verhaltens als auch dessen Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Ausbleiben von Verstärkung (Löschungsresistenz). (vgl. Rinck 2016, S. 62 ff.) Beispiele: Quotenplan, Intervallplan Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
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Intermittierende Verstärkung
Intermittierende Verstärkung bezeichnet ein Verstärkungsprinzip, bei dem nicht jedes Auftreten eines Verhaltens, sondern nur gelegentlich belohnt wird. Dies erschwert zunächst das Erlernen, macht das Verhalten danach aber sehr widerstandsfähig gegen das Ausbleiben von Verstärkung. (vgl. Rinck 2016, S. 62 ff.) Beispiel: Ein Glücksspielautomat: Nur bei einigen Drehungen gibt es einen Gewinn, wodurch Spieler das Verhalten zwar langsamer lernen, es aber sehr beständig zeigen, auc

Andreas Armster
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