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Backward Chaining
Backward Chaining ist eine Methode des Chaining, bei der die Verstärkung beim letzten Schritt einer Verhaltenskette beginnt und sich schrittweise rückwärts zu den vorhergehenden Schritten vorarbeitet. So wird die gesamte Handlungsabfolge effektiver und schneller erlernt, weil stets das Endzielverhalten verstärkt wird. (vgl. Rinck 2016, S. 79 ff.) Beispiel: Das Erlernen des Zähneputzens bei einem Kind: Zuerst wird nur der letzte Schritt, also das Ausspülen des Mundes verstärkt

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Chaining
Chaining (Verhaltensverkettung) ist ein Lernverfahren, bei dem bereits vorhandene Einzelhandlungen zu einer neuen Kette von Verhaltensweisen verbunden werden. Dabei kann man entweder Forward Chaining (Beginn mit der ersten Teilhandlung) oder Backward Chaining (Beginn mit der letzten Teilhandlung) einsetzen, um die gesamte Verhaltenskette zu erlernen. (vgl. Rinck 2016, S. 79 ff.) Beispiel: Beim Händewaschen wird der letzte Schritt, also das Abtrocknen der Hände verstärkt. Soba

Andreas Armster
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Shaping
Shaping (Verhaltensformung) ist ein Lernverfahren, bei dem neues Verhalten durch schrittweise Verstärkung von Annäherungen an das Zielverhalten erlernt wird. Zunächst werden grobe Verhaltensweisen verstärkt, dann immer spezifischere, bis schließlich nur noch das gewünschte Verhalten selbst verstärkt wird. (vgl. Rinck 2016, S. 76 ff.) Beispiel: Eine Ratte lernt Hebeldrücken, indem zuerst jede Bewegung zum Hebel, dann jede Annäherung, schließlich nur das tatsächliche Herunterdr

Andreas Armster
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Diskriminativer Hinweisreiz
Ein diskriminativer Hinweisreiz ist ein Signal, das anzeigt, ob ein bestimmtes Verhalten in dieser Situation wahrscheinlich verstärkt, ignoriert oder bestraft wird. (vgl. Rinck 2016, S. 74 f.) Beispiel: Eine grüne Ampel zeigt an, dass man fahren darf (Verstärkung des Fahrens), eine rote Ampel zeigt an, dass Fahren negative Folgen hat (keine Verstärkung). Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
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Selbstverstärkung
Selbstverstärkung liegt vor, wenn eine Person ihr eigenes Verhalten belohnt oder anerkennt, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sie dieses Verhalten erneut zeigt. (vgl. Rinck 2016, S. 68 ff.) Beispiel: Jemand lobt sich selbst für das Lernen einer schwierigen Aufgabe, etwa durch ein inneres „Gut gemacht!“ oder eine kleine Belohnung wie eine Pause oder ein Stück Schokolade. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
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Soziale Verstärkung
Soziale Verstärkung tritt auf, wenn Verhalten durch Anerkennung, Lob oder positive Rückmeldung von anderen Menschen verstärkt wird. Sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten wieder gezeigt wird. (vgl. Rinck 2016, S. 68 ff.) Beispiel: Ein Kind räumt sein Zimmer auf und bekommt dafür Lob von den Eltern. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

Andreas Armster
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