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Kognitives Lernen
Kognitives Lernen bezeichnet den Erwerb, die Speicherung und den Abruf von Wissen (z. B. Fakten, Begriffe, Regeln oder Sprachen) und ist ein mehrstufiger Prozess aus Enkodierung, Behalten und Abruf, der Zeit, Konzentration und geeignete Lernstrategien erfordert. (vgl. Rinck 2016, S. 105 f.) Beispiel: Eine Studentin lernt Vokabeln einer Fremdsprache, speichert sie im Gedächtnis und kann sie in einer Prüfung korrekt abrufen. Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium un

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Stellvertretende Verstärkung
Stellvertretende Verstärkung bezeichnet im Modelllernen den Effekt, dass nicht das eigene Verhalten, sondern das beobachtete Verhalten eines Modells verstärkt oder bestraft wird, was vor allem beeinflusst, ob der Beobachter das Verhalten später ausführt, nicht aber, ob er es grundsätzlich gelernt hat. (vgl. Rinck 2016, S. 99) Beispiel: Ein Schüler sieht, wie ein Mitschüler für das Melden im Unterricht gelobt wird. Der beobachtende Schüler meldet sich daraufhin häufiger selbst

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Token-System
Ein Token-System ist eine Erweiterung des Kontingenzmanagements, bei der sekundäre Verstärker (Tokens wie Chips, Punkte oder Sternchen) unmittelbar nach erwünschtem Verhalten vergeben werden. Diese Tokens können gesammelt und später gegen primäre oder soziale Verstärker eingetauscht werden, um gewünschtes Verhalten systematisch aufzubauen und zu stabilisieren. (vgl. Rinck 2016, S. 90 f.) Beispiel: Ein Kind erhält einen Stern (Token), wenn es seine Hausaufgaben ohne Hilfe erle

Andreas Armster
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Theorie der erlernten Hilflosigkeit
Die Theorie der erlernten Hilflosigkeit besagt, dass Menschen oder Tiere lernen können, dass ihr Verhalten keinen Einfluss auf unangenehme oder negative Ereignisse hat. Dadurch entwickeln sie eine passive, resignierte Haltung und versuchen später selbst in kontrollierbaren Situationen nicht mehr, die Situation zu ändern, was Parallelen zu depressivem Verhalten aufweist. (vgl. Rinck 2016, S. 85 ff.) Beispiel: Ein Kind, das immer wieder bei Matheaufgaben scheitert, obwohl es si

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Selbstmodifikationsprogramme
Selbstmodifikationsprogramme sind geplante Methoden, mit denen Menschen ihr eigenes Verhalten gezielt verändern, indem sie Prinzipien der operanten Konditionierung anwenden. Dabei werden gewünschte Verhaltensweisen systematisch verstärkt und unerwünschte reduziert, zum Beispiel durch klare Zielsetzungen, Zwischenziele und Belohnungsschemata, um positive Gewohnheiten wie Sport treiben oder Lernen zu fördern und negative wie Rauchen oder übermäßigen Süßigkeitenkonsum zu verring

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Forward Chaining
Forward Chaining ist eine Methode des Chaining, bei der die Verstärkung bei der ersten Teilhandlung einer Verhaltenskette beginnt. Danach werden nacheinander die nächsten Schritte in der richtigen Reihenfolge erlernt, bis die gesamte Abfolge korrekt ausgeführt wird. (vgl. Rinck 2016, S. 79 ff.) Beispiel: Wenn ein Kind lernt, sich selbstständig die Zähne zu putzen. Zuerst wird die Handlung „Zahnbürste nehmen“ verstärkt, bis das Kind dies zuverlässig ausführt. Danach wird der n

Andreas Armster
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit
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