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- Beeinflusser
Beeinflusser sind Marktteilnehmer, die durch ihre Arbeit die öffentliche Meinung prägen und damit das Marktgeschehen beeinflussen. Dazu zählen z. B. Medien, Testerorganisationen oder wissenschaftliche Institute. (vgl. Sander 2023, S. 26) Beispiel: Die Stiftung Warentest bewertet ein neues Smartphone, und ihre Empfehlung beeinflusst die Kaufentscheidung vieler Verbraucher. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Marktteilnehmer
Marktteilnehmer sind alle Akteure, die an einem Markt beteiligt sind, entweder als Anbieter (z. B. Hersteller, Handelsunternehmen, öffentliche Betriebe) oder als Nachfrager (z. B. Konsumenten, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen). Dazu zählen auch Absatzmittler, Absatzhelfer und Beeinflusser, die den Marktprozess unterstützen oder Meinungen prägen. (vgl. Sander 2023, S. 24 ff.) Beispiel: Ein Supermarkt (Anbieter) verkauft Obst an Kunden (Nachfrager). Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Human Resource Management
Human Resource Management im Marketing umfasst die Planung, Gewinnung, Beurteilung, Vergütung, Führung und Entwicklung von Personal, um die erforderlichen Kompetenzen und Kapazitäten für marketingrelevante Aufgaben sicherzustellen. (vgl. Sander 2023, S. 16) Beispiel: Eine Marketingabteilung plant eine neue Kampagne und stellt dafür gezielt einen Social-Media-Manager ein, schult das Team in Content-Erstellung und bewertet anschließend die Leistung der Mitarbeitenden, um die Effektivität der Kampagne zu sichern. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Marketing-Organisation
Marketing-Organisation bezeichnet die Strukturierung und Eingliederung des Marketing-Bereichs in ein Unternehmen sowie die Gestaltung der Marketing-Abteilung, um Marketingaufgaben effizient und zielgerichtet zu erfüllen. (vgl. Sander 2023, S. 16) Beispiel: Ein Unternehmen richtet eine eigene Marketing-Abteilung mit den Teams „Online-Marketing“, „Produktmarketing“ und „Marktforschung“ ein und entscheidet sich für ein funktionsbasiertes Organisationsmodell, um die Aufgaben effizient zu verteilen. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Marketing-Controlling
Marketing-Controlling überprüft, ob Marketing-Maßnahmen die gesetzten Ziele erreichen, z. B. durch Soll-Ist-Vergleiche, Marketing-Audits oder Instrumente wie Kundenportfolios, und stellt dafür die nötigen Informationssysteme bereit. (vgl. Sander 2023, S. 16) Beispiel: Ein Unternehmen überprüft nach einer Social-Media-Kampagne, ob die angestrebten 10.000 neuen Follower erreicht wurden, vergleicht Soll- und Ist-Zahlen und passt bei Abweichungen die Strategie an. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Marketing-Implementierung
Marketing-Implementierung bezeichnet die Umsetzung der zuvor geplanten Marketingstrategien und Marketingmaßnahmen, einschließlich der Festlegung von Zielen, der Auswahl von Verantwortlichen, der Bestimmung von Stil, Geschwindigkeit und Intensität der Umsetzung sowie der Nutzung interner Marketingmaßnahmen zur Unterstützung des Prozesses. (vgl. Sander 2023, S. 15) Beispiel: Ein Unternehmen plant eine neue Social-Media-Kampagne für ein Produkt. Bei der Marketing-Implementierung wird entschieden: Das Social-Media-Team (Implementierungsträger) postet dreimal pro Woche (Implementierungsgeschwindigkeit), nutzt einen lockeren, humorvollen Ton (Implementierungsstil) und schult die Mitarbeitenden intern, damit alle Botschaften einheitlich kommuniziert werden (internes Marketing). Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Marketing-Planung
Marketing-Planung umfasst die strategische Festlegung von Zielen, Stoßrichtungen und Budgets eines Unternehmens sowie die operative Planung des Einsatzes der Marketing-Instrumente (Produkt, Preis, Kommunikation, Distribution) im Marketing-Mix zur Erreichung dieser Ziele. (vgl. Sander 2023, S. 15) Beispiel: Ein Unternehmen plant, ein neues Bio-Getränk auf den Markt zu bringen. Strategisch wird festgelegt, dass die Zielgruppe gesundheitsbewusste Erwachsene sind und der Fokus auf Nachhaltigkeit liegt. Operativ werden Produktgestaltung (Bio-Zutaten, recycelbare Flasche), Preisgestaltung (Premiumpreis), Werbung (Social-Media-Kampagne) und Vertrieb (Supermärkte, Online-Shop) im Marketing-Mix aufeinander abgestimmt. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Marketing-Management
Marketing-Management ist die Unternehmensfunktion, die alle marketingrelevanten Prozesse innerhalb eines Unternehmens und zwischen dem Unternehmen und seiner Umwelt steuert und koordiniert, um die Unternehmensziele und Marketingziele zu erreichen. Institutionell umfasst es die Führungskräfte, die für diese Prozesse verantwortlich sind. (vgl. Sander 2023, S. 13 ff.) Beispiel: Ein Marketing-Manager plant und koordiniert die Einführung eines neuen Produkts. Er analysiert die Zielgruppe, legt Preis, Werbung und Vertriebskanäle fest und überwacht die Umsetzung, um die Verkaufsziele des Unternehmens zu erreichen. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Internationales Marketing
Internationales Marketing bezeichnet die Planung, Koordination und Durchführung von Marketingaktivitäten eines Unternehmens in mehreren Ländern, unter Berücksichtigung länderspezifischer Besonderheiten und der Sicherstellung eines einheitlichen globalen Auftritts. (vgl. Sander 2023, S. 11) Beispiel: Ein deutsches Automobilunternehmen wie BMW passt seine Werbung in den USA, China und Europa an die jeweilige Kultur, Sprache und Kaufgewohnheiten an, während es gleichzeitig weltweit ein einheitliches Markenimage kommuniziert. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Öko-Marketing
Öko-Marketing ist Marketing, das ökologische Aspekte in den Mittelpunkt stellt, um umweltfreundliche Produkte zu fördern, Umweltbelastungen zu verringern und zugleich Wettbewerbsvorteile sowie neue Marktsegmente zu erschließen. (vgl. Sander 2023, S. 11) Beispiel: Ein Lebensmittelunternehmen bewirbt seine plastikfreien, biologisch abbaubaren Verpackungen und fair gehandelten Bio-Produkte, um umweltbewusste Kunden anzusprechen. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Social Marketing
Social Marketing bezeichnet Marketing, das soziale Ziele verfolgt, gesellschaftlich wünschenswerte Verhaltensweisen oder Projekte fördert und dabei Produkte, Dienstleistungen oder Ideen anbietet, ohne primär auf Gewinnerzielung abzuzielen. (vgl. Sander 2023, S. 10 f.) Beispiel: Eine Anti-Raucher-Kampagne der Krankenkassen, die über Plakate, Social-Media-Beiträge und Beratungsangebote Jugendliche über die Risiken des Rauchens aufklärt. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag
- Marketing für öffentliche Betriebe
Marketing für öffentliche Betriebe befasst sich mit dem Angebotsverhalten und Nachfrageverhalten von öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen, deren Produkte oft subventionierte Individualgüter oder Kollektivgüter sind und bei denen wirtschaftlicher Gewinn meist nur eine Nebenbedingung darstellt. (vgl. Sander 2023, S. 10) Beispiel: Eine Stadtverwaltung bewirbt ihr neues Online-Terminbuchungssystem für Personalausweise, um die Bürger über den Service zu informieren und die Nutzung zu fördern. Sander, M. (2023): Marketing-Management. Märkte, Marktforschung und Marktbearbeitung. 4. Auflage. München: UVK Verlag


