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- Marktpreis
Der Marktpreis ist der Preis, bei dem Angebot und Nachfrage übereinstimmen (Gleichgewichtspreis) und sich die gehandelte Menge am Markt ausgleicht. (vgl. Scheuring 1997, S. 48) Beispiel: Bei einem Preis von 10 € pro Produkt werden genau 500 Stück angeboten und 500 Stück nachgefragt. Angebot und Nachfrage stimmen überein, der Marktpreis ist erreicht. Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Oligopolpreis
Der Oligopolpreis ist der Preis, der von wenigen Anbietern festgelegt wird und stark vom Verhalten der Konkurrenz beeinflusst wird. (vgl. Scheuring 1997, S. 47 f.) Beispiel: Auf dem Tankstellenmarkt passen wenige Anbieter ihre Preise an: Senkt eine Tankstelle den Preis von 2,30 € auf 2,15 € pro Liter, ziehen die anderen Anbieter nach. Der Preis entsteht im Zusammenspiel weniger Anbieter (Oligopol). Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Monopolpreis
Der Monopolpreis ist der Preis, der von einem alleinigen Anbieter (Monopolisten) ohne Konkurrenz festgelegt wird. (vgl. Scheuring 1997, S. 47 f.) Beispiel: Die Deutsche Bahn ist auf vielen Strecken alleiniger Anbieter und kann z. B. den Preis für ein Ticket auf 80 € festlegen, ohne direkten Wettbewerb berücksichtigen zu müssen. Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Wettbewerbspreis
Der Wettbewerbspreis ist der Preis, der sich am Markt durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bei vielen Anbietern und Nachfragern bildet. (vgl. Scheuring 1997, S. 47 f.) Beispiel: Auf einem Markt bieten viele Verkäufer Äpfel an: Bei 2 € pro kg werden genau 1.000 kg angeboten und nachgefragt. Dieser Preis bildet sich als Wettbewerbspreis. Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Unelastische Nachfragekurve
Eine unelastische Nachfragekurve liegt vor, wenn die nachgefragte Menge auf Preisänderungen nur unterproportional reagiert. (vgl. Scheuring 1997, S. 47) Beispiel: Steigt der Preis von 10 € auf 12 € (+20 %), sinkt die Nachfrage nur von 100 auf 90 Stück (−10 %). Die Nachfrage reagiert schwach (unelastisch). Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Elastische Nachfragekurve
Eine elastische Nachfragekurve liegt vor, wenn die nachgefragte Menge auf Preisänderungen überproportional reagiert. (vgl. Scheuring 1997, S. 47) Beispiel: Sinkt der Preis von 10 € auf 8 € (−20 %), steigt die Nachfrage von 100 auf 180 Stück (+80 %). Die Nachfrage reagiert stark (elastisch). Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Normale Nachfragekurve
Die normale Nachfragekurve zeigt, dass mit steigendem Preis die nachgefragte Menge sinkt und mit sinkendem Preis steigt. (vgl. Scheuring 1997, S. 47) Beispiel: Steigt der Preis eines Produkts von 5 € auf 10 €, sinkt die Nachfrage von 200 auf 120 Stück. Höhere Preise führen zu geringerer Nachfrage. Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Unelastische Angebotskurve
Eine unelastische Angebotskurve liegt vor, wenn die angebotene Menge auf Preisänderungen nur unterproportional reagiert. (vgl. Scheuring 1997, S. 46) Beispiel: Steigt der Preis von 10 € auf 12 € (+20 %), erhöht sich die angebotene Menge nur von 100 auf 110 Stück (+10 %). Das Angebot reagiert schwach (unelastisch). Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Elastische Angebotskurve
Eine elastische Angebotskurve liegt vor, wenn die angebotene Menge auf Preisänderungen überproportional reagiert. (vgl. Scheuring 1997, S. 46) Beispiel: Steigt der Preis von 10 € auf 12 € (+20 %), erhöht ein Unternehmen seine angebotene Menge von 100 auf 180 Stück (+80 %). Das Angebot reagiert stark (elastisch). Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Normale Angebotskurve
Die normale Angebotskurve zeigt, dass mit steigendem Preis die angebotene Menge zunimmt und mit sinkendem Preis abnimmt. (vgl. Scheuring 1997, S. 46) Beispiel: Steigt der Preis eines Produkts von 5 € auf 10 €, erhöht ein Unternehmen seine angebotene Menge von 100 auf 200 Stück. Höhere Preise führen zu mehr Angebot. Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Nachfrageelastizität
Die Nachfrageelastizität beschreibt, wie stark die nachgefragte Menge eines Gutes auf Preisänderungen reagiert. Ist die Nachfrage elastisch, ändert sich die Nachfrage stark bei Preisänderungen, bei unelastischer Nachfrage dagegen nur wenig. (vgl. Scheuring 1997, S. 46) Beispiel: Steigt der Preis für Kinotickets von 10 € auf 15 €, sinkt die Nachfrage von 1.000 auf 600 Besucher. Die Nachfrage reagiert stark (elastisch). Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler
- Angebotselastizität
Die Angebotselastizität beschreibt, wie stark die angebotene Menge eines Gutes auf Preisänderungen reagiert. Ist das Angebot elastisch, steigt die angebotene Menge stark bei Preiserhöhungen, bei unelastischem Angebot dagegen nur wenig. (vgl. Scheuring 1997, S. 45) Beispiel: Steigt der Preis für Erdbeeren von 2 € auf 3 €, erhöhen Bauern ihre angebotene Menge von 100 kg auf 180 kg. Das Angebot reagiert stark (elastisch). Scheuring, F. (1997): VWL für Berufsschulen. 5. Auflage. Wiesbaden: Gabler


