Wirtschaftspädagogik
- Andreas Armster

- 24. Apr. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die Wirtschaftspädagogik ist ein Teilgebiet der Erziehungswissenschaft, das sich mit der wissenschaftlichen und praktischen Berufserziehung im wirtschaftlichen Bereich befasst. Sie bildet pädagogisches Fachpersonal für kaufmännisch-verwaltende Berufe aus – insbesondere für berufliche Schulen (z. B. Berufsschule, Fachoberschule) sowie für pädagogische Tätigkeiten in Betrieben.
Neben der Berufserziehung umfasst sie auch allgemeine wirtschaftliche Bildung, etwa zu betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Themen, auch in allgemeinbildenden Schulen. Wirtschaftspädagogik verbindet theoretische Forschung mit praxisbezogener Lehre und trägt zur Entwicklung, Umsetzung und Analyse von Lehrplänen, Bildungsmaßnahmen und Ausbildungsordnungen im wirtschaftlichen Kontext bei. (vgl. Schelten 2010, S. 42 ff.)
Beispiel: Eine Wirtschaftspädagogein unterrichtet an einer Berufsschule angehende Industriekaufleute in Fächern wie Rechnungswesen, Wirtschaftslehre und Betriebsorganisation. Dabei vermittelt sie nicht nur Fachwissen, sondern auch pädagogische Kompetenzen, z. B. wie man eigenverantwortlich lernt oder im Team arbeitet.
Schelten, A. (2010): Einführung in die Berufspädagogik. 4. Auflage. Stuttgart: Franz Steiner Verlag



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