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Verschuldungsfähigkeit

Die Verschuldungsfähigkeit gibt an, wie lange es dauert, bis alle Schulden eines Unternehmens oder einer Person vollständig aus eigenen Einnahmen zurückgezahlt werden können. Oft legen Banken eine Obergrenze für die Verschuldungsfähigkeit ihrer Kreditnehmer fest, basierend auf diesem Maßstab. (vgl. Kußmaul 2016, S. 319)


Beispiel: Ein Unternehmen hat Schulden in Höhe von 100.000 € und erwirtschaftet einen jährlichen Cashflow von 50.000 €. Die Verschuldungsfähigkeit beträgt daher 2 Jahre (100.000 € / 50.000 €). Dies bedeutet, dass das Unternehmen theoretisch innerhalb von zwei Jahren alle Schulden aus seinem Cashflow tilgen könnte. Banken könnten basierend auf dieser Kennzahl entscheiden, wie viel zusätzliche Verschuldung das Unternehmen aufnehmen kann.


Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 319

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