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Verknüpfungsfixierung

Autorenbild: Andreas ArmsterAndreas Armster

Die Verknüpfungsfixierung bezieht sich auf eine Einschränkung im Problemlösungsprozess, bei der das Veränderungswissen (prozedurales Wissen) betroffen ist. Dies bedeutet, dass man Schwierigkeiten hat, neue oder alternative Strategien anzuwenden, weil der Zugang zu den notwendigen Veränderungsprozessen eingeschränkt ist. Dadurch wird man auf bereits bekannte Lösungswege fixiert, selbst wenn diese nicht optimal sind. (vgl. Fritz/Hussy/Tobinski 2018, S. 135)


Beispiel: Angenommen, jemand hat immer dieselbe Methode genutzt, um ein Matheproblem zu lösen, und versucht nun ein neues Problem auf die gleiche Weise zu lösen, obwohl eine einfachere Methode existiert. Die Person bleibt an der alten Strategie hängen, was die Lösung erschwert – das ist eine Verknüpfungsfixierung.


Fritz, A.; Hussy, W.; Tobinski, D. (2018): Pädagogische Psychologie. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag

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