Systemträgheit
- Andreas Armster

- 10. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Systemträgheit bezeichnet die verzögerte oder fehlende Umsetzung von Veränderungen in Organisationen trotz vorhandener Bereitschaft. Ursachen können technische Probleme, unzureichende Schulungen, komplexe Aufgaben oder fehlende Ressourcen sein. Dadurch bleibt der Status quo erhalten, obwohl Veränderungen gewünscht sind. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 563 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen möchte eine neue Software einführen, doch die IT-Infrastruktur ist veraltet und die Mitarbeiter sind nicht ausreichend geschult. Deshalb wird die Umstellung immer wieder verschoben.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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