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Symmetrische Marktprämie

Die symmetrische Marktprämie ist ein Fördermodell für EE-Anlagen, bei dem sowohl Mindererlöse als auch Mehrerlöse gegenüber einem festgelegten Referenzwert ausgeglichen werden. Liegt der Börsenstrompreis unter dem Referenzwert, erhält der Anlagenbetreiber eine Ausgleichszahlung; liegt er darüber, müssen die Mehrerlöse ganz oder teilweise an ein Förderkonto (z. B. EEG-Konto) abgeführt werden. Ziel ist es, Risiken fair zu verteilen, Übergewinne zu begrenzen und Anreize für marktorientierte Vermarktung (z. B. PPAs) zu setzen. (vgl. Linnemann 2024, S. 220 f.)


Beispiel: Ein Windpark hat einen Referenzwert von 8 ct/kWh. Liegt der Börsenpreis in einem Monat bei 6 ct/kWh, erhält der Betreiber 2 ct/kWh als Ausgleich. Steigt der Börsenpreis auf 10 ct/kWh, muss der Betreiber die 2 ct/kWh Mehrerlös an das EEG-Konto abführen.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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