Summenzählermodell
- Andreas Armster

- 31. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Das Summenzählermodell ist ein Messkonzept im Mieterstrom, bei dem alle Wohneinheiten über eine gemeinsame Stromschiene versorgt werden und ein zentraler Summenzähler am Netzanschlusspunkt die gesamte Einspeisemenge und Bezugsmenge erfasst, während die einzelnen Verbräuche der Mieterstromteilnehmer über Unterzähler bilanziell zugeordnet werden. (vgl. Linnemann 2024, S. 345 f.)
Beispiel: In einem Mehrfamilienhaus misst ein zentraler Summenzähler am Netzanschluss den gesamten Strombezug und die Einspeisung der Photovoltaikanlage, während die einzelnen Wohnungszähler erfassen, wie viel Strom die Mieterstromkunden verbrauchen, sodass der Mieterstromanteil rechnerisch ermittelt werden kann.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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