Stückaktien
- Andreas Armster

- 5. Jan.
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Stückaktien sind Aktien, die keinen aufgedruckten Nennwert besitzen, aber jeweils den gleichen Anteil am Grundkapital der Aktiengesellschaft repräsentieren. Der rechnerische Wert einer Stückaktie ergibt sich aus dem Verhältnis von Grundkapital zur Anzahl der ausgegebenen Aktien. Auch bei Stückaktien darf der Ausgabepreis nicht unter diesem rechnerischen Anteil liegen. Sie werden auch als unechte nennwertlose Aktien bezeichnet. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 267 ff.)
Beispiel: Beispielsweise besitzt eine AG mit einem Grundkapital von 1.000.000 € und 10.000 ausgegebenen Stückaktien pro Aktie rechnerisch 100 € Anteil am Kapital. Die Aktien dürfen nicht unter diesem rechnerischen Wert ausgegeben werden, Überschüsse aus höheren Ausgabepreisen fließen in die Kapitalrücklage.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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