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Sicherheitskoeffizient beim Zinsüberschuss

Der Sicherheitskoeffizient beim Zinsüberschuss gibt an, um wie viel Prozent der Zinsüberschuss einer Bank maximal fallen darf, ohne dass die Bank Verluste schreibt. Er wird berechnet, indem die Reingewinnspanne vor Steuern durch die Bruttozinsspanne geteilt wird und stellt somit den Kehrwert des Kostenhebels beim Zinsüberschuss dar. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 98)


Beispiel: Liegt die Reingewinnspanne bei 0,90 % und die Bruttozinsspanne bei 2,28 %, ergibt sich ein Sicherheitskoeffizient von ca. 39,47 %. Das heißt, der Zinsüberschuss könnte um fast 40 % sinken, ohne dass die Bank in die Verlustzone gerät.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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