Selbstwertorientierte Klassenführung
- Andreas Armster

- 18. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Selbstwertorientierte Klassenführung bedeutet, dass Lehrkräfte ihre Führungsrolle so gestalten, dass die Würde, Individualität und Bedürfnisse der Schüler respektiert werden. Sie verbinden klare Führung und Orientierung mit Wertschätzung, Empathie und Anerkennung, um sowohl Lernprozesse als auch die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. (vgl. Klaffke 2024, S. 27 ff.)
Beispiel: Ein Schüler rechnet eine Aufgabe falsch und ist frustriert. Statt ihn vor der Klasse zu kritisieren, betont die Lehrkraft den Lernfortschritt („Du hast den richtigen Rechenweg schon erkannt, nur beim letzten Schritt hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen“). Dadurch fühlt sich der Schüler wertgeschätzt und traut sich eher, weiterhin aktiv im Unterricht mitzuarbeiten.
Klaffke, T. (2024): Klassenführung neu denken. Classroom Management in herausfordernden Zeiten. Hannover: Kallmeyer in Verbindung mit Klett



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