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Replikationsfähigkeit

3. Juli 2025
1 Min. Lesezeit

Replikationsfähigkeit bezeichnet die organisationale Fähigkeit eines Unternehmens, bereits bestehende Prozesse, Routinen und Kompetenzen systematisch zu vervielfältigen. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen seine Fähigkeiten kennt, koordiniert und durch Wiederholung stabilisiert hat. Dadurch können etwa beim Markteintritt in neue Geschäftsfelder Zeit-, Kosten- und Erfahrungsvorteile erzielt werden. Replikationsfähigkeit kann Wettbewerbsvorteile schaffen, verliert aber an Wirkung, wenn diese Routinen leicht von der Konkurrenz imitiert werden können. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 77)


Beispiel: Eine Bäckereikette, die ihr bewährtes Backverfahren und Filialkonzept erfolgreich in neuen Städten oder Ländern einführt. Durch das Wiederholen und Standardisieren der Abläufe kann sie schneller Filialen eröffnen und Kosten sparen, weil sie auf erprobtes Wissen zurückgreift.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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