Preisniveaustabilität
- Andreas Armster

- 18. Mai
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Preisniveaustabilität (bzw. Preisniveaustabilität) bezeichnet die weitgehende Konstanz des durchschnittlichen Preisniveaus in einer Volkswirtschaft über die Zeit. Dabei geht es nicht um stabile Preise einzelner Güter, sondern um die Vermeidung allgemeiner Inflation oder Deflation. (vgl. Kulessa 2018, S. 149)
Beispiel: Wenn die Inflationsrate in einem Land über mehrere Jahre bei etwa 2 % liegt und es keine starken Preisschwankungen im Warenkorb gibt, spricht man von Preisniveaustabilität. Ein Liter Milch mag dabei etwas teurer werden, während der Preis für Computer sinkt – insgesamt bleibt das durchschnittliche Preisniveau aber stabil.
Kulessa, M. (2018): Makroökonomie im Gleichgewicht. Praxis und Theorie. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft


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