Preiselastizität
- Andreas Armster

- 27. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die Preiselastizität misst, wie stark sich die nachgefragte oder angebotene Menge eines Gutes prozentual verändert, wenn sich der Preis dieses Gutes um einen bestimmten Prozentsatz ändert. Liegt der Wert über 1, spricht man von einer elastischen Reaktion, liegt er unter 1, von einer unelastischen Reaktion. (vgl. Weitz/Eckstein 2015, S. 38 f.)
Beispiel: Erhöht ein Café den Preis für eine Tasse Kaffee von 2 € auf 2,20 € (also um 10 %), und die Nachfrage sinkt daraufhin um 20 %, dann beträgt die Preiselastizität 2. Das bedeutet, die Nachfrage reagiert elastisch auf die Preisänderung.
Weitz, B. O.; Eckstein, A. (2015): VWL Grundwissen. 3. Auflage. Freiburg: Haufe



Kommentare