Pfadabhängigkeitstheorie
- Andreas Armster

- 4. Juli 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die Pfadabhängigkeitstheorie beschreibt, wie früh getroffene Entscheidungen langfristig den Handlungsrahmen bestimmen. Durch selbstverstärkende Prozesse (z. B. Lerneffekte, Netzwerkeffekte) verfestigt sich ein Entwicklungspfad, der später nur schwer oder gar nicht verlassen werden kann – auch wenn bessere Alternativen existieren. Entscheidungen aus der Vergangenheit prägen somit stark die Gegenwart und Zukunft. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 79 ff.)
Beispiel: Die QWERTZ-Tastatur ist ein Beispiel für Pfadabhängigkeit. Obwohl es effizientere Tastaturlayouts gibt, wird sie weiterhin genutzt, weil sich Nutzer, Software und Gerätehersteller daran angepasst haben – ein Wechsel wäre zu aufwendig.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



Kommentare