Offene evolutorische Wirtschaft mit staatlicher Aktivität
- Andreas Armster

- 4. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Eine offene evolutorische Wirtschaft mit staatlicher Aktivität beschreibt ein erweitertes Wirtschaftskreislaufmodell, in dem neben Haushalten, Unternehmen und Banken auch der Staat sowie das Ausland einbezogen werden. Dabei wirken staatliche Eingriffe (z. B. Steuern, Transfers, öffentliche Ausgaben) und internationale Handelsbeziehungen zusätzlich auf Sparen, Investitionen und wirtschaftliches Wachstum ein. (vgl. Theiler 2012, S. 12 f.)
Beispiel: Der Staat erhebt Steuern von Haushalten und Unternehmen und nutzt diese, um Schulen zu finanzieren oder Sozialleistungen auszuzahlen. Gleichzeitig exportiert ein deutsches Unternehmen Maschinen ins Ausland und erhält dafür Einnahmen. Diese staatlichen Aktivitäten und internationalen Handelsströme beeinflussen zusammen das Wirtschaftswachstum.
Theiler, W. (2012): Grundlagen der VWL: Makroökonomie. München: UVK/Lucius



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