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Nettozuführungsquote

Die Nettozuführungsquote zeigt, wie viel neu gebildete Risikovorsorge eine Bank im Verhältnis zu ihrem Kreditvolumen aufbauen muss. Steigt die Quote, deutet das meist auf eine Verschlechterung der Kreditqualität hin, weil mehr Kreditausfälle erwartet werden. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 116 f.)


Beispiel: Eine Bank vergibt Kredite im Gesamtumfang von 22 Milliarden Euro und muss im laufenden Jahr 164 Millionen Euro neue Risikovorsorge bilden, weil sie bei einigen Kunden Zahlungsschwierigkeiten erwartet. Aus diesem Verhältnis ergibt sich eine Nettozuführungsquote von 0,74 %, was zeigt, dass nur ein relativ kleiner Teil des Kreditportfolios risikobehaftet ist, die Bank aber dennoch spürbar zusätzliche Vorsorge treffen muss.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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