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Makroprudenzielle Maßnahmen

Makroprudenzielle Maßnahmen sind staatliche oder zentralbankliche Eingriffe, die darauf abzielen, die Stabilität des gesamten Finanzsystems zu sichern, indem systemische Risiken wie Finanzkrisen, Kreditblasen oder Bankeninstabilität begrenzt werden. (vgl. Dierks 2022, S. 186 ff.)


Beispiel: Banken werden verpflichtet, in wirtschaftlich guten Zeiten zusätzliches Eigenkapital aufzubauen (antizyklischer Kapitalpuffer). Kommt es später zu einer Krise, können sie Verluste besser abfedern und weiterhin Kredite vergeben, ohne das Finanzsystem zu gefährden.


Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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