Lebenserzählung
- Andreas Armster

- 31. Aug.
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Eine Lebenserzählung ist die autobiografische Darstellung des eigenen Lebensverlaufs durch eine Person. Sie dient in der Forschung sowohl als Zugang zu subjektiver Erfahrung und deren narrativer Struktur als auch als Quelle zur Analyse sozialer Welten, Situationen und Prozesse. (vgl. Corsten 2020, S. 53 ff.)
Beispiel: Wenn eine Person von ihrer Kindheit, der Schulzeit, dem Berufseinstieg und den Erfahrungen in der Familie erzählt, entsteht eine Lebenserzählung. Diese subjektive Darstellung kann einerseits Aufschluss über persönliche Erlebnisse geben, andererseits aber auch Hinweise auf die sozialen Welten und Bedingungen liefern, in denen das Leben tatsächlich verlaufen ist.
Corsten, M. (2020): Lebenslauf und Sozialisation. Wiesbaden: Springer VS


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