top of page
Das Bild zeigt einen Werbebanner von Amazon.

Kurzfristige Verschuldungsintensität

Die kurzfristige Verschuldungsintensität ist eine Kapitalstrukturkennzahl und misst den Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals am gesamten Fremdkapital eines Unternehmens und zeigt damit, wie hoch das Kapitalentzugsrisiko bzw. Refinanzierungsrisiko ist. Je höher dieser Anteil, desto größer ist das Risiko, dass in naher Zukunft finanzielle Mittel zurückgezahlt oder Anschlussfinanzierungen benötigt werden. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 495)


Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über 10 Mio. € Fremdkapital, davon entfallen 4 Mio. € auf kurzfristige Bankverbindlichkeiten mit einer Laufzeit unter einem Jahr. Die kurzfristige Verschuldungsintensität beträgt damit 40 % und zeigt, dass ein erheblicher Teil der Schulden kurzfristig zurückgezahlt oder refinanziert werden muss.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

Kommentare


bottom of page