Kulturelles Gedächtnis
- Andreas Armster

- 3. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Kulturelles Gedächtnis ist die formalisierte und über Generationen hinweg bewahrte Form des kollektiven Gedächtnisses, die durch Schrift, Bilder, Musik, Rituale oder Objekte gespeichert wird. Es wird von Experten oder Kultureliten gepflegt, interpretiert und weitergegeben und ermöglicht der Gesellschaft, auf historisch und symbolisch kodiertes Wissen zuzugreifen. (vgl. Corsten 2020, S. 316 ff.)
Beispiel: Die Feier von Weihnachten mit Christbaum, Adventskalendern und Weihnachtsliedern, die über Generationen hinweg tradiert, dokumentiert und von Gesellschaftsexperten (z. B. Kirchen, Schulen, Medien) weitergegeben wird.
Corsten, M. (2020): Lebenslauf und Sozialisation. Wiesbaden: Springer VS



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