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Kritische Sollzinssatz

Der kritische Sollzinssatz ist der höchste Kreditzinssatz, bei dem ein Investitionsprojekt gerade noch vorteilhaft ist. Er ist erreicht, wenn der Vermögensendwert gleich null wird; überschreitet der tatsächliche Sollzinssatz diesen Wert, ist die Investition unvorteilhaft. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 109 ff.)


Beispiel: Eine Investition, die bei einem Kreditzins von 15 % einen positiven Vermögensendwert erzielt. Wird der Sollzinssatz schrittweise erhöht, sinkt der Vermögensendwert, bis er bei einem Zinssatz von etwa 19,9 % genau null beträgt. Dieser Zinssatz ist der kritische Sollzinssatz, da die Investition hier gerade noch kostendeckend ist. Liegt der tatsächlich zu zahlende Kreditzins unter 19,9 %, ist die Investition vorteilhaft; liegt er darüber, sollte sie nicht durchgeführt werden.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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