Koordination durch Märkte
- Andreas Armster

- 30. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Koordination durch Märkte bezeichnet die Abstimmung von Unternehmensaktivitäten über marktähnliche Mechanismen, bei denen interne Leistungseinheiten wie selbstständige Profit Center über Verrechnungspreise „kaufen“ und „verkaufen“. So regelt der Preis innerhalb des Unternehmens Angebot und Nachfrage zwischen den Einheiten, ähnlich wie auf einem externen Markt. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 291 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen, bei dem die interne IT-Abteilung ihre Dienstleistungen an andere Abteilungen zu einem festgelegten internen Preis verkauft. Jede Abteilung entscheidet eigenständig, welche Leistungen sie zu welchem Preis in Anspruch nimmt, wodurch die Ressourcenallokation marktorientiert gesteuert wird.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag



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