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Kommunikatives Gedächtnis

Kommunikatives Gedächtnis bezeichnet nach Aleida und Assmann die mündlich tradierte Erinnerung, die innerhalb von Familien, Gruppen oder Generationen durch direkte Kommunikation weitergegeben wird. Es umfasst biografische Erfahrungen von Zeitzeugen, die in Alltagsgesprächen erinnert, erzählt und so über etwa drei bis vier Generationen lebendig gehalten werden. (vgl. Corsten 2020, S. 316 ff.)


Beispiel: Großeltern erzählen ihren Enkeln vom Leben nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Kinder selbst haben diese Zeit nicht erlebt, bewahren die Erzählungen aber als Teil des familiären Gedächtnisses.


Corsten, M. (2020): Lebenslauf und Sozialisation. Wiesbaden: Springer VS

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