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Keynessche Beschäftigungstheorie

Die Keynessche Beschäftigungstheorie besagt, dass Arbeitslosigkeit vor allem durch eine zu geringe gesamtwirtschaftliche Nachfrage entsteht. Sinkende Nachfrage führt zu fallenden Preisen und Löhnen, wodurch die Kaufkraft weiter abnimmt und eine Abwärtsspirale bis hin zur Massenarbeitslosigkeit entsteht. Keynes forderte daher staatliche Eingriffe, etwa durch Kredite und Investitionen, um die Nachfrage zu erhöhen und die Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Man spricht hierbei von einer nachfrageorientierten Konjunkturpolitik. (vgl. Weitz/Eckstein 2015, S. 80 f.)


Beispiel: In einer Wirtschaftskrise kaufen die Menschen weniger Autos, weil ihre Einkommen sinken. Dadurch brechen die Umsätze der Autohersteller ein, diese müssen Produktion und Arbeitsplätze abbauen. Um die Nachfrage wieder anzukurbeln, vergibt der Staat günstige Kredite und investiert in Infrastrukturprojekte. So steigen Einkommen und Konsum, was die Wirtschaft belebt und Arbeitsplätze sichert.


Weitz, B. O.; Eckstein, A. (2015): VWL Grundwissen. 3. Auflage. Freiburg: Haufe

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