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Kürzeste-Operationszeitregel

Die Kürzeste-Operationszeitregel ist eine Prioritätsregel in der Kapazitätsplanung, bei der Aufträge auf einer Maschine nach der kürzesten Bearbeitungszeit sortiert werden. Der Auftrag mit der geringsten Fertigungsdauer wird zuerst bearbeitet, um die Durchlaufzeit insgesamt zu minimieren. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 324)


Beispiel: Auf einer Fräsmaschine stehen drei Aufträge an: Auftrag A (2 Stunden), Auftrag B (4 Stunden) und Auftrag C (1 Stunde). Nach der Kürzeste-Operationszeitregel wird zuerst Auftrag C, dann Auftrag A und zuletzt Auftrag B bearbeitet.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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