Interne Zinsfuß
- Andreas Armster

- 3. Jan.
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Der Interne Zinsfuß ist der Zinssatz, bei dem der Kapitalwert einer Investition genau null beträgt. Er gibt die effektive Rendite eines Investitionsprojekts an und zeigt, mit welchem Zinssatz das eingesetzte Kapital durch die zukünftigen Zahlungsüberschüsse verzinst wird. Eine Investition gilt als vorteilhaft, wenn ihr Interner Zinsfuß über dem vorgegebenen Kalkulationszins liegt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 63 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen investiert 10.000 Euro in eine Maschine und erhält in den nächsten drei Jahren jeweils 4.000 Euro zurück. Der Zinssatz, bei dem der Barwert dieser Rückzahlungen genau der Anfangsauszahlung von 10.000 Euro entspricht, ist der Interne Zinsfuß der Investition.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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