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Individualäquivalenz

Die Individualäquivalenz ist ein Prinzip, das in der privaten Krankenversicherung angewendet wird, um die Prämien (Beiträge) auf der Grundlage individueller Risikofaktoren zu berechnen. (vgl. Brümmerhoff/Büttner 2018, S. 329)


Beispiel: Stellen Sie sich vor, Lisa und Peter möchten sich privat krankenversichern. Lisa ist 25 Jahre alt, gesund und hat keine Vorerkrankungen. Peter hingegen ist 45 Jahre alt und hat Bluthochdruck. Aufgrund des Prinzips der Individualäquivalenz zahlt Lisa eine niedrigere Prämie, weil sie jünger ist und ein geringeres Gesundheitsrisiko aufweist. Peter zahlt eine höhere Prämie, da sein höheres Alter und seine Vorerkrankung sein Gesundheitsrisiko erhöhen. So werden die Prämien individuell nach den jeweiligen Risikofaktoren angepasst.


Brümmerhoff, D.; Büttner, T. (2018): Finanzwissenschaft. 12. Auflage. Berlin/Boston:

De Gruyter Oldenbourg

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