Implizite Führungstheorie
- Andreas Armster

- 20. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Die Implizite Führungstheorie besagt, dass Mitarbeiter bestimmte Vorstellungen davon haben, wie eine ideale Führungskraft sein sollte. Je stärker das Verhalten einer Führungskraft mit diesen Erwartungen übereinstimmt, desto eher wird sie akzeptiert und als wirksam wahrgenommen. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 342 f.)
Beispiel: Ein Mitarbeiter stellt sich eine ideale Führungskraft als teamorientiert, offen und entscheidungsfreudig vor. Sein aktueller Chef ist jedoch sehr distanziert und trifft Entscheidungen allein. Da das Verhalten des Chefs nicht mit den Erwartungen des Mitarbeiters übereinstimmt, fällt es dem Mitarbeiter schwer, ihn als gute Führungskraft zu akzeptieren.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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