Hysterese auf Arbeitsmärkten
- Andreas Armster

- 15. Jan. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Hysterese auf Arbeitsmärkten beschreibt die Tendenz, dass einmal erreichte hohe Arbeitslosigkeitsniveaus nach einer Rezession bestehen bleiben und sich nur schwer wieder reduzieren lassen. Dies geschieht, wenn langfristige Arbeitslosigkeit die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erschwert, etwa durch Verlust von Qualifikationen oder Motivation. (vgl. Beck 2011, S. 179 f.)
Beispiel: Nach einer Rezession in Europa bleibt die Arbeitslosenquote auf einem hohen Niveau, da viele Arbeitslose über einen längeren Zeitraum hinweg keine neuen Stellen finden und dadurch ihre Fähigkeiten nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen.
Beck, B. (2011): Makroökonomie. Zürich: vdf Hochschulverlag



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